© k. & th. lindner 2004 - 2016
2016 Sri Lanka
23.03.2016 Rundreise - Dambulla
8:00
Uhr
sind
wir
startklar,
um
der
Hitze
zuvor
zu
kommen.
Unser
Ziel
sind
die
Höhlentempel
in
Dambulla,
die
größte
Tempelanlage
des
Landes
und
seit 1991 Weltkulturerbe.
Auf
dem
vorgelagerten
Parkplatz
waren
wir
fast
allein.
Ein
großer
sitzender
Buddha
verdeckt
zunächst
den
dahinter
liegenden
Berg.
Bereits
vor
2.200
Jahren
sollen
in
den
insgesamt
fünf
Höhlen
Mönche
gelebt
haben.
Bevor
wir
die
Statuen
bestaunen
können,
müssen
wir
zunächst
wieder
bergauf
kraxeln.
Genau
genommen
150
Höhenmeter,
die
über
Treppen
und
teils
steile Wege auf den Bergrücken führen.
Oben
angekommen,
haben
wir
Sicht
bis
nach
Sigiriya
sowie
weit
über
das
Land
und
die
Stauseen.
Wie
schon
bekannt,
müssen
wir
in
heiligen
Stätten
die Schuhe ausziehen.
Der
steinige
Boden
zwischen
dem
Tempeleingang
und
den
Höhlen
ist
mittlerweile
glühend
heiß.
Mit
anderen
Worten:
es
geht
am
besten
sehr
schnell.
In
den
Höhlen
selbst
ist
es
angenehm
kühl.
Der
größte
Buddha,
eine
14
Meter
lange
Statue
aus
Granit,
ruht
in
der
ersten
der
fünf
Höhlen.
Durch
die
verschobene
Fußstellung
und
die
ebenfalls
leicht
verschobene
Hand
wird
der Übergang ins Nirvana symbolisiert.
Neben
ihm
wacht
sein
Lieblingsschüler,
Ananda.
Vor
lauter
Buddha-Statuen
lohnt
aber
auch
der
Blick
zur
Decke,
die
mit
700
Jahre
alten
Malereien
geschmückt ist.
Bedeutender,
größer
und
zugleich
eindrucksvoller
ist
die
zweite
Höhle
mit
fast
60
Buddha-Statuen
in
allen
bekannten
Positionen,
Hindugöttern
und
den
beiden
singhalesischen
Königen
Valagamba
und
Nissankamalla.
An
der
Decke
finden
sich
hier
1.500
farbenprächtige
Szenen
aus
dem
Leben
Buddhas.
57
weitere
Buddha-Figuren
aus
Marmor,
Eben-
und
Sandelholz
und
der
letzte
König
von
Kandy,
Rajasingha,
erwarten
uns
in
der
dritten
Höhle.
In
der
vierten
steht
eine
kleine
Dagoba,
in
welcher
der
Schmuck
der
Gattin
von König Valagamba aufbewahrt worden sein soll.
Die fünfte Höhle beherbergt einen weiteren liegenden Buddha.
Beim
Abstieg
kamen
uns
Massen
an
Menschen
entgegen,
das
frühe
Losfahren
hatte
sich
also
gelohnt.
Auf
den
Treppen
nach
unten
saßen
viele
Affen.
Sie
waren
friedlich.
Nach
Aussage
von
Sunil
können
die
Affen
aber
auch aggressiv werden.
Auf
dem
Parkplatz
war
nun
kein
Platz
mehr
frei.
Wir
waren
froh,
dass
wir
nun wieder den Weg zu unserem Strandhotel einschlugen.
Im
„Nussdorf“
säumten
zahlreiche
Straßenhändler
den
Weg
und
boten
Cashewnüsse
an.
Sunil
brachte
uns
in
einen
Laden,
dessen
Inhaber
schlafend
auf
einem
Stuhl
auf
Kundschaft
wartete.
Hier
konnten
die
Nüsse
zunächst
gekostet
werden,
was
die
Auswahl
nicht
gerade
einfacher
machte.
Mit
einer
ordentlichen
Auswahl
an
verschiedenen
Cashewnussvarianten
ausgerüstet, setzten wir den Weg ans Meer fort.
Die
Fahrt
war
lang
und
selbst
für
den
Beifahrer
sehr
anstrengend.
Auf
der
Straße
wird
gedrängelt,
gehupt,
gerast
und
gebummelt
–
also
alles
das
gemacht, was ein entspanntes Fahren verhindert.
Am
Nachmittag
erreichten
wir
unser
Ziel.
Nach
dem
Auspacken
suchten
wir
zunächst
die
Hotelmanagerin
auf,
um
die
Sache
mit
der
falschen
Rechnung
vom
14.03.
zu
klären.
Dagmar
-
eine
Deutsche,
mit
der
wir
schon
von
zu
Hause
aus
gemailt
hatten
–
ging
mit
uns
zum
Kassierer.
Man
klärte
uns
auf,
dass
die
Rechnung
nur
korrigiert
werden
kann,
wenn
wir
etwas
verzehren.
Der
14.03.
sei
abrechnungstechnisch
abgeschlossen,
der
zu
viel
berechnete
Betrag
kann
nur
mit
einer
weiteren
Rechnung
ausgeglichen
werden.
Eigenartige
Praxis.
Was
passiert,
wenn
der
Fehler
am
letzten
Abend
auftritt?
Muss
man
dann
länger
bleiben,
oder
gibt
es
eine
Spendenbescheinigung?
Jedenfalls
war
Dagmar
nicht
sehr
freundlich
oder
kundenorientiert.
Keine
Frage
nach
unserem
Befinden
oder
wie
es
uns
gefällt.
Mit
dieser
Meinung
waren
wir
übrigens
nicht
allein.
Das
„Ypsilon
Beach
Resort“
würde
bei
einem
erneuten
Sri
Lanka-Besuch
nicht
in
die
engere
Auswahl
kommen.
Tolles Hotel mit wenig Service – da ließe sich mehr draus machen.
Zur
Feier
des
Tages
wollten
wir
zum
Abendessen
mal
etwas
anderes
ausprobieren.
Unsere
Urlaubsbekannten
Peter
und
Petra
hatten
da
eine
Empfehlung
in
Bentota.
Am
Tuktuk-Stand
organisierten
wir
zwei
Tuktuk
und
ließen
uns
zum
Hotel
„Amal
Villa“
kutschieren.
In
der
Auslage
suchten
wir
uns
die
Fische
bzw.
die
Garnelen
aus,
die
wir
haben
wollten.
Das
fertige
Essen
wurde
am
Strand
serviert
–
alles
sehr
lecker.
Ein
Ständchen
wurde
auch noch gespielt.
Unsere
Tuktuk-Fahrer,
die
auf
uns
gewartet
hatten,
brachten
uns
zurück.
Da
wir
noch
einen
Absacker
trinken
wollten,
ließen
wir
uns
gleich
bis
zum
“Panorama“ bringen. Ein wunderschöner Abend.