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2016 Sri Lanka
20.03.2016 Rundreise - Ella / Nanu Oya / Eisenbahnfahrt
5:00 Uhr musste der Wecker nicht klingeln, wir waren eher wach.
Die
unterdimensionierte
Klimaanlage
schaffte
nur
Abkühlung,
wenn
sie
direkt
auf
das
Bett
blies,
was
jedoch
sehr
unangenehm
ist.
Also
stellten
wir
das
Gebläse
so
ein,
dass
der
Luftstrom
am
Fußende
ankam.
Gut
gedacht,
aber
nicht
realisierbar,
weil
die
Klimaanlage
nach
20
Minuten
von
manueller
Einstellung
auf
„automatisch“
wechselte.
Nach
zwei
Versuchen
gaben
wir
es
auf.
Jedenfalls
waren
wir
eher
munter
und
konnten
so
auch
30
Minuten
eher
frühstücken.
Es
war
„singhalesisches“
Frühstück
bestellt
–
wieder
sehr
scharf
und
ausreichend
für
mindestens
6
Personen.
Jeder
bekam
noch
einen
Obstteller,
der
mindestens
die
doppelte
Menge
von
dem
enthielt, was wir im Ypsilon-Resort bekamen.
6:30
Uhr
waren
wir
wieder
unterwegs.
Der
frühe
Start
war
notwendig,
um
in
„Ella“
den
Zug
zu
erreichen.
Sunil
hatte
für
uns
bereits
eine
Fahrkarte
für
die 2. Klasse besorgt.
Sunil
fuhr
also
relativ
zügig
in
Richtung
Ella.
Kurz
vorm
Ziel,
es
ging
schon
in
die
Berge,
hatten
wir
dann
genügend
Zeit
herausgefahren,
um
noch
einen
Wasserfall und einen Hotelgarten mit seltenen Orchideen zu besuchen.
Am
Bahnhof
fanden
sich
immer
mehr
Touristen
ein.
Da
für
die
erste
und
zweite
Klasse
nur
Fahrkarten
mit
Platzkarten
verkauft
werden,
gibt
es
keine
Sitzplatzprobleme.
Der
Zug
fuhr
genau
so,
wie
wir
es
im
Fernsehen
gesehen
hatten,
in
den
Bahnhof
ein.
Wir
suchten
unsere
Sitzplätze
in
der
2.
Klasse.
Die
2.
Klasse
hat
gegenüber
der
1.
Klasse
den
Vorteil,
dass
die
Fenster
und
Türen
während
der
Fahrt
geöffnet
werden
können.
In
der
1.
Klasse
ist
alles
voll
klimatisiert
und
geschlossen.
Man
konnte
also
in
der
Tür
stehen
oder
am
geöffneten
Fenster
sitzen
und
die
65
km
lange
und
3
Stunden
dauernde
Fahrt
schauen
und
fotografieren.
Unterwegs
fuhren
über
wacklige
Brücken
und
durch
finstere
Tunnel
und
sahen
bizarre
Landschaften,
Teeplantagen
und
Gemüsefelder.
Sehr
schön.
Gegen
den
kleinen
Hunger
boten
fliegende
Händler im Zug Samosas an, die wir natürlich probieren mussten.
Sunil
fuhr
derweil
zum
Bahnhof
von
Nanu
Oya
auf
1.893
Metern
Höhe,
um
uns
dort
wieder
abzuholen.
Von
Nanu
Oya
aus
fuhren
wir
ins
Hotel
„Haddon
Hill“
nach
Nuwara
Eliya
früher
Erholungsort
für
britische
Kolonialbeamte.
Wir
räumten
unser
Gepäck
ins
Zimmer
und
fuhren
ins
Zentrum.
Kerstin
und
ich
besuchten
den
„Victoria-Park“,
danach
besichtigten
wir
mit
Sunil
die
Stadt.
Es
war
Markttag
und
entsprechend
viel
los.
Anschließend
drehten
wir
noch
eine
Runde
um
einen
See,
an
dessen
Ufer
Volksfeststimmung
herrschte.
Man
hätte
auch
mit
einem
Tretbootschwan
fahren
können,
wenn
man
gewollt
hätte.
Wir
wollten
nicht.
Gegen 16:00 Uhr waren wir wieder im Hotel und machten Pause.
Sunil
hatte
bereits
das
Abendessen
geklärt.
Wir
freuten
uns
wieder
darauf,
da
das
Hotel
fast
nur
Einheimische
zu
Gast
hatte.
Nach
einer
Suppe
gab
es
Rindfleisch,
Gemüsereis
sowie
Salat
und
Kartoffeln.
Den
Abschluss
bildete
ein
Obstsalat.
Alles
sehr
lecker,
und
dieses
Mal
auch
in
Mengen,
die
zu
schaffen waren.
Nachts
konnten
wir
–
nachdem
der
Lärm
der
Einheimischen
gegen
22:00
Uhr abebbte, relativ gut schlafen. Es war nicht sehr warm.