© k. & th. lindner 2004 - 2016
2016 Sri Lanka
22.03.2016 Rundreise - Matale / Sigiriya
Vollmondtag
–
das
heißt,
es
wird
kein
Alkohol
ausgeschenkt
und
der
überwiegende Teil der Geschäfte bleibt geschlossen.
Nach
einem
Frühstück,
welches
nicht
erwähnenswert
war,
empfing
uns
Sunil
8:00
Uhr
am
Auto.
Nach
200
Metern
erreichten
wir
unser
erstes
Etappenziel:
eine
Tischlerei
mit
Holzschnitzerei.
Zunächst
wurde
uns
erklärt,
wie
aus
verschiedenen
Hölzern
Farben
hergestellt
werden,
die
reinste
Zauberei.
Anschließend
schlenderten
wir
durch
die
Ausstellungsräume
und
schauten
uns
die
Schnitzereien
und
Möbel
an.
Da
waren
schon
tolle
Sachen
dabei.
Am
Ende
reisten
ein
kleiner
Elefant
und
eine
„Glücksmaske“
mit
uns
weiter.
Bevor
wir
die
nächste
Station
„Baba-Batik“
–
die
älteste
Batik-Fabrik
auf
Sri
Lanka
–
ansteuerten,
statteten
wir
in
Matale
noch
einem
Hindutempel
einen
Besuch
ab.
Um
das
Innere
besichtigen
zu
können,
waren
neben
dem
Eintritt
von
500
Rupien
für
uns
zwei
20
Rupien
für
die
Schuhe
zu
entrichten.
Barfußlaufen
war
bei
dem
Dreck
auf
dem
Fußboden
nicht
gerade
ein
schönes
Gefühl.
Deshalb
sahen
wir
auch
zu,
schnell
wieder
nach
draußen
zu kommen.
In
der
Batikfabrik
zeigte
man
uns
die
aufwendige
Herstellung
der
Batiken
–
je
bunter
die
Stoffe
waren
umso
dicker
war
am
Ende
die
Wachsschicht.
Beim
letzten
Arbeitsgang
stand
uns
bestimmt
das
Entsetzen
im
Gesicht:
In
einer
Tonne
kochte
über
offenem
Feuer
Wasser.
Davor
stand
ein
klapperdürres
Muttchen,
an
den
Füßen
Flipflops,
an
den
Händen
Gummihandschuhe.
Mit
dieser
„arbeitsschutzkonformen“
Bekleidung
tauchte
sie
den
Stoff
in
das
kochende
Wasser,
holte
den
Stoff
wieder
raus
und
schrubbte
das
Wachs
auf
einem
kleinen
Tisch
mit
einer
Bürste
ab.
Am
Ende
der
Führung
durften
wir
noch
Modenschau
machen.
Eine
Bluse
und
ein Tischläufer wanderten in unseren Koffer.
Wir
setzten
unseren
Weg
Richtung
Norden
fort.
Unterwegs
kaufte
Sunil
Jack-Frucht.
Leider
konnte
Thomas
davon
nicht
viel
genießen,
die
Frucht
löste bei ihm eine Allergie aus. Da blieb mehr für die anderen beiden.
Nächster
Stopp
war
an
einem
Kräutergarten.
Bei
einem
Rundgang
bekamen
wir
die
verschiedenen
Pflanzen
und
deren
Einsatz
in
Küche,
Kosmetik
und
Pharmazie
erklärt.
Eine
Kopf-Nacken-Massage
sollte
die
Wirkungsweise
noch
verdeutlichen.
Um
das
Gelände
verlassen
zu
können,
mussten
wir
durch
einen
kleinen
Laden.
Selbstverständlich
wurde
nun
erwartet,
dass
wir
auch
etwas
kaufen.
Da
wir
wussten,
dass
wir
auch
in
der
Nähe
unseres
Strandhotels
Gewürze
und
Kosmetika
kaufen
können,
beschränkten
wir
uns
auf
Pfeffer,
Vanilleschoten,
Curry
und
eine
Creme.
Der Rest war uns einfach viel zu teuer.
13:00
Uhr
erreichten
wir
unser
Hotel.
Nach
dem
Töten
von
gefühlten
20
Mücken
und
einem
kleinen
Mittagessen
(Shrimps-Curry)
fuhren
wir
nach
Sigiriya
zur
Felsenfestung.
Eigentlich
hätte
der
Höhlentempel
von
Dambulla
auf
dem
Programm
gestanden,
wegen
der
Hitze
änderte
Sunil
jedoch
den
Ablauf.
Die
Hitze
machte
nicht
nur
uns
Menschen
zu
schaffen.
Auf
dem
Weg
zum
Kassenhäuschen
konnten
wir
eine
Horde
Affen
beim
Baden
beobachten.
So
etwas
hatten
wir
noch
nicht
gesehen.
Die
Affen
planschten,
schwammen
und
sprangen
sogar
mit
Anlauf
vom
Baum
ins
Wasser.
Es
sah
einfach
herrlich aus.
Am
Kassenhäuschen
kam
dann
wieder
die
Ernüchterung.
Es
waren
4.250
Rupien
(27
EUR)/Person
zu
zahlen.
An
sich
war
das
kein
Problem,
wenn
da
nicht
die
Preise
für
Einheimische
wären.
An
der
Preistafel
waren
die
Eintrittspreise
für
Einheimische
absichtlich
singhalesisch
ausgewiesen,
damit
dort
keine
Stimmung
aufkommt.
Thomas
fand
später
eine
Eintrittskarte
für
Einheimische.
Der
Eintritt
kam
25
Rupien,
also
zahlten
wir
das 170-fache eines Einheimischen, schon heftig.
Schon
aus
der
Ferne
hebt
sich
der
200
Meter
hohe
Monolith
deutlich
über
den
Dschungel
und
die
Reisfelder
ab.
Bis
hoch
auf
den
Gipfel
sind
es
stolze
1.860
Stufen.
Zunächst
aber
mussten
wir
durch
die
früheren
Wassergärten.
Nach einer Engstelle erreichen wir die ersten richtigen Treppen.
Am
Felsen
führt
eine
Wendeltreppe
(Metallgitter)
zu
den
Wolkenmädchen.
Einst
sollen
hier
500
Felsmalereien
aus
dem
5.
Jahrhundert
die
Besucher
verzaubert
haben.
Heute
sind
noch
18
Stück
dieser
barbusigen
Schönheiten
erhalten.
Über
die
rund
150
Meter
lange
Spiegelgalerie
ging
es
zur
Löwenterrasse,
die
über
eine
weitere
Treppe
zu
erreichen
war.
Hier
machten
wir
erst
einmal
Pause.
Trotz
der
Hitze
–
von
oben
gab
die
Sonne
und
von
unten
der
Felsen
Wärme
ab
-
waren
Massen
unterwegs.
Es
schubste
und
drängelte,
dass
man
manchmal
gar
nicht
wusste,
wohin
man
ausweichen
sollte.
Um
ganz
nach
oben
zu
kommen,
hätten
wir
noch
einmal
Metalltreppen
überwinden
müssen,
die
nach
oben
hin
immer
schmaler
wurden.
Das
war
uns
dann
doch
zu
viel.
Auch
von
halber
Höhe
hatten
wir
einen
tollen
Ausblick
auf
die
Umgebung.
Um
nicht
zu
schnell
wieder
am
Bus
zu
sein,
machten wir überall Rast, wo es sich ein schattiges Plätzchen bot.
Unten
angekommen,
mussten
wir
durch
zahlreiche
Souvenirstände,
die
auch
noch
etwas
an
Mann
und
Frau
bringen
wollten.
Sunil
wartete
schon
am
Bus
auf
uns.
Freudigste
Nachricht
des
Tages,
im
Hotel
sollte
es
–
trotz
Vollmondtag
–
Bier
geben.
Und
das
zischte
dann
auch
nur
so
die
Kehle
hinunter.
Nachdem
wir
uns
den
Dreck
der
letzten
Stunden
vom
Leib
gewaschen
hatten,
erwartete
uns
ein
reich
gedeckter
Tisch
mit
einer
großen
Auswahl
an verschiedenen Currys – so hatten wir uns das gewünscht.