© k. & th. lindner 2004 - 2016
2009 Vietnam
14.03.2009 Nah Trang - Dalat, mit dem PKW
In
der
Nacht
wachen
wir
auf,
weil
es
kräftig
regnet.
Unsere
Badesachen
hingen noch auf dem Balkon, sie sind nun wieder nass.
Ab
5:00
Uhr
werden
wir
in
regelmäßigen
Abständen
von
der
Marschmusik
einer
benachbarten
Kaserne
beschallt,
so
dass
wir
6:30
Uhr
aufstehen.
Wir
machen
uns
in
Ruhe
fertig,
gehen
frühstücken
und
9:00
Uhr
stehen
wir
bereit an der Rezeption.
Von
Nha
Trang
bis
Dalat
sind
es
275
km.
Auf
der
alten
Straße
braucht
man
dafür
sechs
Stunden.
Über
die
neue
Straße,
die
vor
drei
Jahren
fertig
gestellt
wurde,
sollen
es
nur
zwei
Stunden
sein.
Neue
Straße
war
jedoch
relativ, genau wie die Zeitangabe.
Bevor
wir
Nha
Trang
verlassen,
zeigt
uns
die
Reiseleiterin
noch
einen
Tempel
der
Cao
Dai
[Wikipedia].
Dann
nähern
wir
uns
den
Bergen.
Obwohl
anfangs
angeboten,
reagiert
man
nicht
auf
unseren
Wunsch,
Fotos
machen
zu
wollen.
Damit
gibt
es
keine
Bilder
von
der
atemberaubenden
Landschaft
auf
dem
Weg
nach
Dalat.
Aus
dem
Auto
zu
fotografieren
war
nicht
möglich,
da
man
sich
ständig
irgendwo
festhalten
musste,
um
bei
der
kurvenreichen
Strecke
und
dem
halsbrecherischen
Tempo
nicht
von
einer
Ecke
in
die
andere zu fliegen. Ein Geländewagen wäre sicher besser geeignet gewesen.
An
einem
Wasserfall
entschied
der
Fahrer,
dass
er
nun
doch
einmal
anhalten
könnte,
um
uns
fotografieren
zu
lassen.
Da
waren
wir
aber
bereits
in den Wolken, und solche Bilder hatten wir schon von Sa Pa.
Kurz
nach
12:00
Uhr
erreichen
wir
unser
Hotel.
Den
Rest
des
Tages
sollten
wir
allein
verbringen.
Vom
Reiseverlauf
wussten
wir,
dass
heute
Abendessen
dabei
ist.
Das
hatte
man
nicht
berücksichtigt.
Die
Reiseleiterin
musste
erste
einmal
telefonieren.
Letztendlich
verständigten
wir
uns
darauf,
dass
wir
18:00
Uhr
abgeholt
werden.
Dann
waren
wir
allein.
Thomas
war
drauf
und
dran,
ein
Taxi
zu
nehmen
und
die
Strecke
noch
einmal
zu
fahren. Ich war aber von der Fahrt total geschafft.
So
haben
wir
nur
die
Koffer
ausgepackt
und
uns
ins
Getümmel
gestürzt.
In
einem
Café
haben
wir
uns
gestärkt.
Bananen
–
auch
wenn
sie
noch
so
gut
schmecken
–
halten
nicht
lange
vor.
Um
uns
die
Zeit
zu
vertreiben,
die
wir
ja
nun
reichlich
hatten,
sind
wir
eine
große
Runde
gelaufen.
Das
Hotel
schon
in
Sichtweite
kauften
wir
noch
eine
Flasche
Wein
und
Pistazien
für
den
Abend.
Auf
dem
Orchideenmarkt
gleich
am
Hotel
wollte
man
uns
Pflanzen
verkaufen.
Der
Transport
erschien
uns
aber
zu
problematisch.
Wir
haben
uns
für
Samen
entschieden
und
werden
unser
Glück
versuchen,
vorausgesetzt, es ist auch Orchideensamen.
Kurz
von
sechs
sind
wir
wieder
auf
der
Straße
–
wir
hatten
unsere
Reiseleiterin
von
oben
gesehen.
Sie
bringt
uns
gegenüber
in
ein
Restaurant
und
macht
das
Essen
für
uns
klar.
Als
Gäste
„dürfen“
wir
auf
der
zugigen
Terrasse
sitzen,
sie
wartet
derweil
unten
–
komische
Angewohnheit.
Das
hätten wir auch allein hinbekommen.
Auf
der
Straße
ist
mittlerweile
alles
dicht,
Händler
reiht
sich
an
Händler.
Es
ist
Nachtmarkt.
Wir
schlendern
noch
ein
Weilchen
darüber,
ziehen
uns
dann
aber
in
unser
Hotelzimmer
zurück
und
beobachten
das
Treiben
aus
der 6. Etage bei einem Glas „Dalat“.
21:00
Uhr
versuchen
wir
es
mit
Schlafen
–
über
uns
die
Karaoke-Bar,
von
unten der Straßenlärm.