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2009 Vietnam
06.03.2009 Lao Cai - SaPa, mit einem Jeep
Thomas
war
4:00
Uhr
wach
und
hat
sich
schon
einmal
fertig
gemacht,
bevor
der
große
Ansturm
kommt,
denn
zwischen
4:30
Uhr
und
5:00
Uhr
sollen
wir
in
Lao
Cai
sein.
Ich
bin
seinem
Beispiel
gefolgt
–
gerade
zur
rechten
Zeit.
Ohne
große
Vorankündigung
heißt
es
auf
einmal:
„Aussteigen!“.
Auf
uns
wartet
bereits
ein
Jeep,
der
uns
zum
Hotel
nach
Sa
Pa
bringt.
Rundrum
sehen
wir
nichts
–
und
das
nicht
nur
wegen
der
Dunkelheit.
Der
Nebel
hat
uns verfolgt.
Im
Hotel
können
wir
erst
einmal
frühstücken,
dann
erhalten
wir
ein
Zimmer.
Bis
zum
ersten
Ausflug
ist
noch
etwas
Zeit,
die
wir
zum
Wäsche
waschen nutzen – die Reinigung im Hotel ist ganz schön teuer.
9:00
Uhr
stehen
wir
abfahrtbereit
in
der
Lobby.
Durch
die
engen
Gassen
von
Sa
Pa
fahren
wir
zum
Hmong-Dorf
Cat
Cat.
Vom
Ortseingang
aus
laufen
wir
durch
das
Dorf,
zunächst
nach
unten
ins
Tal
und
auf
der
anderen
Seite
wieder nach
oben.
Im
Tal
überqueren
wir
jeweils
einen
Fluss.
Die
Brücken
sehen
aus
der
Ferne
besser
aus
als
aus
der
Nähe
und
man
ist
gut
beraten,
sie
schnell
zu
überqueren.
In
einem
Kulturhaus
erwartet
uns
noch
eine
Darbietung
traditioneller Tänze der Schwarzen Hmong und der Roten Dzao.
Zu
Mittag
setzt
uns
unser
Reiseleiter
vor
einem
Restaurant
ab
und
verabschiedet
sich
bis
15:00
Uhr.
Wir
probieren
Sa
Pa-
und
Hmong-Wein.
Ersteres
ist
eher
ein
Sherry,
letzteres
ein
Likör.
Auf
Empfehlung
des
Reiseleiters
bestellen
wir
regionale
Frühlings-rollen.
Das
Besondere
daran
–
sie sind zum Selberbauen.
Leider
bessert
sich
das
Wetter
nicht,
so
dass
der
Spaziergang
auf
dem
Ham
Rong
Berg
ausfallen
muss.
Stattdessen
fahren
wir
in
das
Dorf
Ta
Phin
zu
den
Roten
Dzao.
Während
die
Schwarzen
Hmong
Ackerbau
und
Viehzucht
betreiben,
versuchen
die
Roten
Dzao
den
zahlreichen
Touristen
alles
Mögliche
und
Unmögliche
anzupreisen.
Auf
unserem
Spaziergang
durch
das Dorf blieben uns drei Frauen auf den Fersen.
In
Sa
Pa
zurück,
lassen
wir
uns
vor
einem
Inernetcafé
absetzen,
schlendern
noch
über
den
Markt
und
suchen
dann
-
im
wahrsten
Sinne
des
Wortes
–
im
Nebel
den
Weg
zum
Hotel.
In
einem
Kiosk
am
Hotel
wollten
wir
noch
eine
Flasche
„Dalat“
erwerben,
für
11
USD
war
uns
das
aber
zu
teuer.
Also
ist
Thomas
noch
einmal
die
Treppen
runter
und
kam
mit
Geld
und
Wein
wieder.
Ich
habe
mir
derweil
eine
heiße
Wanne
gegönnt,
um
die
aufkeimende
Erkältung
einzudämmen,
die
mir
die
Klimaanlage
bei
der
ersten Rundfahrt beschert hatte.
Abendessen
war
heute
im
Hotel.
Wie
das
nicht
anders
zu
erwarten
war,
servierte man alles Mögliche, nur keine vietnamesische Küche.
Als
wir
vom
Essen
zurück
kamen,
war
unser
Zimmer
aufgeräumt
–
peinlich,
denn überall hing frisch gewaschene Wäsche zum Trocknen.
Noch
einen
Schluck
Wein,
alt
werden
wir
heute
nicht,
wir
müssen
noch
einiges von der letzten Nacht nachholen.