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2015 Mallorca
30. April 2015 - Tramuntana - Soller
Gegen
08:00
Uhr
wurden
wir
wach.
Dieses
Mal
war
es
am
Morgen
wieder
ganz
ruhig.
Auf
der
Hotelterrasse,
bei
strahlend
blauem
Himmel,
genossen
wir unser Frühstück.
Für
den
heutigen
Tag
hatten
wir
uns
vorgenommen,
über
das
Tramuntana
–
Gebirge
zu
fahren,
eventuell
einen
Abstecher
zum
Kloster
Lluc
(
Monestir
de
Lluc)
zu
machen
und
von
da
aus
Soller
einen
Besuch
abzustatten.
Wir
fuhren
also
über
Inca,
Selva
und
Caimari,
um
dann
den
„Aufstieg“
ins
Gebirge
zu
beginnen.
Die
Straßen
waren
schmal
und
kurvenreich,
erschwerend
kamen
Unmengen
von
HightTec-
Freizeitfahrradfahrern
dazu.
Thomas
war
stets
bemüht,
rücksichtsvoll
zu
fahren.
Das
beruhte
nicht
unbedingt
auf
Gegenseitigkeit.
Bergab
wurde
man
dann
auch
schon
mal
rechts,
trotz
Steilwand
talwärts,
überholt.
Es
ging
schon
recht
eng
zu.
Radfahrergruppen
von
20
Fahrern
waren
bergan
nur
schwer
zu
überholen,
das
bedeutete
Schritttempo
über
mehrere
Kilometer.
Egal,
wir
haben´s
überlebt,
die
Radfahrer
auch.
Das
Kloster
Lluc
haben
wir
nicht
besucht,
da
wir
am
entsprechenden
Abzweig
gerade
mit
den
Radfahreren
zu
kämpfen
hatten.
Auch
die
Abfahrt
nach
Cala
de
Sa
Calobra
ließen
wir
„rechts“
liegen,
nachdem
wir
gesehen
hatten,
wie
viele
Busse
und
Radfahrer
sich
durch
die
Schlucht
nach unten quälen wollten.
Über
den
Bergkamm
folgten
wir
der
Straße
nach
Soller
und
genossen
immer
mal
die
Aussicht
–
wenn
es
denn
möglich
war.
Wir
nahmen
zunächst
die
Straße
nach
Port
de
Soller.
Leider
fanden
wir
dort
keinen
Parkplatz,
das
einzige
Parkhaus,
was
wir
fanden,
war
geschlossen.
Also
fuhren
wir
die
paar
Kilometer
nach
Soller.
Nach
einigen
Rundfahrten
in
der
Stadt
konnten
wir
unser
Auto
sicher
in
einer
Tiefgarage
abstellen.
Zum
Zentrum
liefen
wir
dann
einfach
den
Schienen
der
Straßenbahn
nach.
Unser
Ansinnen,
mit
der
Straßenbahn
nach
Port
de
Soller
zu
fahren,
ließen
wir
nach
einem
Blick
auf
die
Preise
fallen.
Also
bummelten
wir
durch
die
Straßen,
aßen
eine
Kleinigkeit,
gaben
noch
etwas
Geld
aus
und
genossen
einfach
den
schönen
Tag.
Für
den
Rückweg
wählten
wir
dann
die
Strecke
durch
den
Tunnel
Richtung
Palma.
Nach
Verlassen
des
Tunnels
waren
5,00
€
fällig,
die
wir
natürlich
nicht
griffbereit
hatten.
Über
die
Autobahn
Palma
–
Inca
war
der
Rest
des
Weges
schnell geschafft, wobei die Zufahrt zur Autobahn etwas chaotisch war.
Für
das
Abendessen
wählten
wir
diesmal
die
Mühle
„Moli
d´en
Pau“.
Von
außen
sah
die
Mühle
zunächst
nach
gehobener
Gastronomie
aus,
ein
Blick
in
die
Speisekarte
zerstreute
jedoch
unsere
Bedenken.
Wir
entschieden
uns
für
einen
Patz
im
Garten
und
wählten
aus
der
Empfehlung
des
Chefs
Tintenfisch
und
Osobuco.
Die
Portionen
waren
reichlich
und
sehr
lecker
-
die
Mühle
ist
eine Empfehlung wert.
In
dieser
Nacht
ärgerte
uns
unser
Tresor.
Die
Batterie
des
Tresors
hatte
nicht
mehr
genügend
„Saft“
und
er
signalisierte
das
mit
einem
durchdringenden
Piepton.
Thomas
versuchte
zunächst,
den
Entladevorgang
zu
beschleunigen.
Da
das
doch
recht
lange
dauerte,
packte
er
den
Tresor
mit
Kissen
und
Decken
ein.
Irgendwann
in
der
Nacht
gab
die
Batterie
dann
den
Geist
auf
und
wir
hatten Ruhe.