© k. & th. lindner 2004 - 2016
2013 Kalabrien (Italien)
22.09.2013 - Scilla
Am
Morgen
versteckte
sich
die
Sonne
wieder
einmal
im
Dunst.
Da
außerdem
die
Gefahr
bestand,
dass
die
Strände
mit
Einheimischen
bevölkert
sein
könnten, entschieden wir uns für einen Ausflug nach Scilla (sprich Schilla).
Ausgerüstet
mit
dem
am
Vortag
erworbenen
Proviant
machten
wir
uns
auf
den
nunmehr
schon
vertrauten
Weg
Richtung
Rosarno.
Von
hier
aus
wollten
wir
entlang
der
Küste
weiter
nach
Scilla
fahren.
Um
vor
Überraschungen
sicher
zu
sein,
verließen
wir
uns
auf
unser
Navi.
Das
klappte
auf
dem
Hinweg
relativ
gut,
schützte
uns
aber
nicht
vor
Umwegen.
Im
Hafengelände
von
Gioia
drehten
wir
eine
Ehrenrunde,
da
wir
eine
Abfahrt
falsch
beurteilt
hatten.
Wieder
einmal
mussten
wir
verkehrt
durch
eine
Einbahnstraße
–
aber
das
beherrschten
wir
ja
schon.
Außerdem
war
weit
und
breit
kein
Auto
zu
sehen.
Über
eine
kurvenreiche
Strecke
mit
vielen
Auf
und
Ab
erreichten
wir
das
Stadtzentrum
von
Scilla.
Von
unserem
Standort
aus
sah
das
Örtchen
nicht
gerade
einladend
aus.
Wir
wussten
aber,
dass
es
einen
alten
Ortskern
geben
muss,
der
früher
von
den
Schwertfischfängern
bewohnt
wurde
und
sehenswert ist.
Mit
Hilfe
eines
aushängenden
Stadtplanes
fanden
wir
die
Zufahrt
zum
Hafen
und
dort
auch
einen
Parkplatz.
Trotz
Nieselregen
entschlossen
wir
uns
zu
einem
Bummel
durch
die
engen
Gassen
und
bereuten
es
nicht.
Die
Häuser
sind
zumeist
schön
renoviert
und
mit
Blumen
und
Grünpflanzen
dekoriert.
Zwischen
den
Häusern
hindurch
hat
man
immer
wieder
Blick
aufs
Wasser
und in der „Garage“ liegt das Boot.
Zurück
im
Hafen
entschieden
wir,
dass
unser
Proviant
auch
am
nächsten
Tag
noch
genießbar
sein
wird
und
bestellten
an
einer
Imbissbude
zwei
Brötchen
mit
gegrilltem
Fisch
(Panini
con
Pescaspada).
Was
es
für
Fisch
war,
bekamen
wir nicht heraus, das war aber auch egal – es war superlecker.
Für
den
Rückweg
baten
wir
unser
Navi,
uns
die
schnellste
Strecke
anzuzeigen.
Die
Autobahn
bis
Rosarno
war
noch
kein
Problem
für
das
Teil.
Warum
uns
das
Navi
zwischen
Rosarno
und
Nicotera
jedoch
von
der
Hauptstraße
abfahren
und
stattdessen
einen
Wirtschaftsweg
passieren
ließ,
wird
es
nur
allein
wissen.
Am
Anfang
sah
der
Wirtschaftsweg
ja
noch
ganz
passabel
aus
–
Gegenverkehr
hätte
jedoch
nicht
gepasst.
Außer
Eidechsen
verirrte
sich
vermutlich
niemand
in
diese
Einöde.
Irgendwo
war
der
Weg
dann
aber
dermaßen
von
Brombeeren
und
Schilf
überwuchert,
dass
es
uns
doch
schon
etwas
anders
wurde.
Das
Navi
zeigte
jedoch
noch
500
Meter
bis
zur
nächsten
Linksabbiegung,
sodass
wir
–
todesmutig
–
den
Weg
nun
auch
zu
Ende
brachten.
An
der
Auffahrt
zur
Straße
saßen
rechts
neben
uns
die
Straßendirnen
(wir
hatten
sie
bei
der
regulären
Befahrung
der
Straße
schon
mehrfach
gesehen)
und
schauten
uns
entgeistert
an.
Wieder
festen
Boden
unter den Rädern, war uns doch wohler.
Dann
machte
das
Navi
keine
Kapriolen
mehr
–
wir
fuhren
den
bekannten
Weg
zurück.
Zwischendurch
musste
Thomas
noch
ein
auf
dem
Wirtschaftsweg
aufgelesenes
Netz
unter
dem
Auto
entfernen,
denn
war
alles
gut.
An
unserem
Bungalow
angekommen,
genossen
wir
noch
die
Sonne
und
vertieften uns in unsere Bücher.