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2012 Azoren
19.09.2012
Das
Sturmtief
hatte
seine
Ausläufer
schon
vorgeschickt.
Ringsum
war
es
zugezogen
und
es
regnete.
Wir
beschlossen,
mit
dem
Auto
auf
die
Nordseite
der
Insel
zu
fahren,
in
der
Hoffnung,
dass
dort
das
Wetter
besser
ist.
Morgens
hatte
Thomas
im
Internet
noch
gelesen,
dass
der
Sturm
vermutlich
nur
die
beiden
westlichsten
Inseln
streifen
wird,
der
Rest
der
Inseln
bekommt
nur
ein
paar Auswirkungen zu spüren.
Auf
der
Schnellstraße
fuhren
wir
Richtung
Ponta
Delgada
und
bogen
dann
zum
Lagoa
do
Fogo
ab.
Je
höher
wir
auf
den
Berggipfel
zukamen,
umso
undurchsichtiger
wurde
die
Wolke.
Zwar
waren
überall
Aussichtspunkte
gekennzeichnet,
von
denen
man
jedoch
nur
eine
weiße
wabernde
Masse
erkennen
konnte
und
keine
schöne
Landschaft.
An
der
Caldeira
Velha
hatten
wir
dann
Glück
–
man
konnte
etwas
sehen
und
es
regnete
nur
kurz.
Auch
hier
gab
es
Fumarolen
und
zum
Baden
in
einer
warmen
Quelle
lud
ein
angelegtes
Becken ein. Es gab auch tatsächlich zwei Leute, die sich darin tummelten.
Wir
setzten
unseren
Weg
nach
Norden
fort
und
hatten
an
der
Küste
zunächst
ein
paar
Sonnenstrahlen.
Richtung
Nordeste
änderte
sich
das
aber
sehr
schnell
und
der
Regen
wurde
zu
unserem
Begleiter
die
Küste
entlang.
Unterwegs
hielten
wir
in
einer
Teeplantage
an.
In
Europas
einzigem
Teeanbaugebiet
verkosteten
wir
Tee
und
nahmen
auch
welchen
für
zu
Hause
mit.
Von
Nordeste
wird
behauptet,
es
sei
die
blumenreichste
Stadt
Europas.
Leider
können
wir
das
nicht
bestätigen,
denn
aussteigen
und
bummeln
war
aufgrund
des
starken
Regens
nicht
möglich.
Also
setzten
wir
unseren
Weg
fort.
An
Aussichtspunkten
sahen
wir
–
wie
schon
auf
der
ganzen
Runde
–
nichts.
Gegen
Mittag
erreichten
wir
Povoacao.
Laut
Reiseführer
wurde
hier
das
„Jardim“
als
traditionelles
Lokal
empfohlen.
Und
der
Reiseführer
hatte
recht.
Das
ganze
Lokal
war
voller
Einheimischer.
Wir
entschieden
uns
für
Arroz
de
Mariscos
(1
Topf
für
zwei
Personen).
Bei
der
Menge,
die
uns
serviert
wurde,
hätte
auch
ein
Topf
für
vier
Personen
gereicht.
Satt
und
zufrieden
bewältigten
wir den Rest unserer Tagesetappe.
Der Nachmittag diente der Erholung.
Das
Abendessen
nahmen
wir
wieder
im
Hafen
ein.
Aufgrund
des
Wetters
rückten
alle
etwas
näher
zusammen,
damit
jeder
ein
trockenes
Plätzchen
bekam.
Beim
Wein
entschieden
wir
uns
diesmal
für
einen
„Vinho
verde“
–
einen
grünen
Wein
aus
Portugal.
Thomas
musste
es
mit
zwei
Fischen
aufnehmen,
da
bei
der
Bestellung
etwas
schief
gegangen
war
–
Kerstin
wollte
eigentlich
nur
einen
Oktopus-Salat,
das
war
aber
bei
der
Bedienung
nicht
so
angekommen.