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2015 Mallorca
01. Mai 2015 - Salinen und Porto Colom … Bevor    wir    uns    zum    Frühstück    begaben,    beauftragten    wir    erst    einmal    die Reparatur   des   Tresors.   Da   wir   den   Tresor   sowieso   nicht   benutzen   wollten, reichte es, wenn einfach die Batterie entfernt würde. Heute    hatten    wir    die    Salinen    als    Ausflugsziel    ausgewählt.    Auf    der    Fahrt dorthin   stellten   wir   fest,   dass   unser   Navi      aufgrund   seines   Alters   nicht   ganz „up   to   date“   war.   Manchmal   schickte   es   uns   Straßen   entlang,   die   es   nicht mehr   gab   bzw.   zeigte   die   Straßen,   auf   denen   wir   unterwegs   waren,   gar   nicht an.   Aber   in   Kombination   mit   einer   Karte   fanden   wir   letztendlich   immer   ans Ziel. Bei   den   Salinen   konnten   wir   aufgrund   des   Feiertages   nur   den   Verkaufsraum besuchen,   ein   Rundgang   durch   die   Verdunstungsfelder   war   nicht   möglich.   Die Salzberge konnten nur über den Zaun angeschaut werden. Von    den    Salinen    aus    wollten    wir    zum    Strand    von    Es    Trenc.    Die    schmale Straße,    die    kaum    Platz    für    ein    Auto    ließ,    endete    vor    der    Schranke    zum Parkplatz.   Für   das   Parken   wollten   sie   hier   6,00   €   haben.   Eigentlich   wollten   wir nur   mal   schauen,   dafür   war   uns   die   Gebühr   dann   doch   zu   hoch.   Das   Wenden auf   engstem   Raum   forderte   dem   Fahrer   dann   schon   einiges   ab,   zumal   auch noch    von    vorn    und    hinten    Autos    kamen.    Wir    setzten    unseren    Weg    nach Colonia   de   Sant   Jordi   fort.   Die   örtlichen   Park-   und   Halteverbotsschilder   zu verstehen,   war   nicht   ganz   einfach.   In   einer   Seitenstraße   wagten   wir   dann, unser   Auto   bedenkenlos   abzustellen.   Wir   packten   Wasser,   Bücher   und   ein Handtuch   in   die   Tasche   und   machten   uns   auf   den   Weg,   immer   am   Wasser entlang.   Irgendwann   erreichten   wir   die   Strandpromenade   und   beschlossen, zunächst   etwas   zu   essen.   Unser   erster   Versuch   scheiterte   an   der   Ignoranz   der Bedienung.    Deshalb    zogen    wir    weiter    und    landeten    schließlich    in    einem China-Restaurant.   Hier   wählten   wir   das   Tagesmenü   (3   Gänge)   einschließlich einer   Flasche   Wasser   für                  7,80   €/Person.   Wie   sich   später   herausstellte, musste   das   Restaurant   eine   Art   Geheimtipp   sein,   denn   als   wir   gingen,   war kaum   noch   ein   Tisch   unbesetzt.   In   der   Nähe   unseres   Autos   suchten   wir   uns eine Bank mit Blick aufs Wasser und vertieften uns in unsere Bücher. Am   Nachmittag   setzten   wir   unsere   Fahrt   fort   und   folgten   der   Straße   über Santayi   Richtung   Porto   Colom   (Hafen   von   Felanitx)   und   von   hier   aus   dann Richtung   Felanitx.   Wir   suchten   die   Zufahrt   zur   Ermita   da   Sant   Salvador,   einem Kloster   auf   500   Metern   Höhe.   Von   dort   oben   aus   sollte   man   einen   tollen Ausblick   auf   die   gesamte   Insel   haben.   Als   wir   nach   zahlreichen   Serpentinen oben   ankamen,   hatte   sich   die   Sonne   hinter   Wolken   versteckt   und   es   war diesig.   Das   Ende   der   Insel   war   jeweils   nur   zu   erahnen.   In   einem   Café   tranken wir   noch   Cappuccino   und   besichtigten   anschließend   die   Kirche.   Über   einige Umwege fanden wir schließlich zurück nach Sineu. Nachdem   wir   zunächst   keine   rechte   Lust   auf   Abendessen   verspürten,   rafften wir   uns   dann   doch   auf.   Diesmal   landen   wir   im   Sa   Placa.   Während   wir   uns   mit einer    gemischten    Tapas-Platte    zufrieden    gaben,    die    für    zwei    Personen vollkommen    ausreichend    war,    staunten    wir,    welch    große    Portionen    die Einheimischen    zu    der    doch    recht    fortgeschrittenen    Stunde    in    sich    hinein schaufelten.   Als   Abschluss   gab   es   hier   einen   „Herbes   de   Mallorca“,   einen Kräuterschnaps. Für gerade mal 20 € hatten wir gut gegessen und getrunken. Zurück   im   Hotel,   startete   Thomas   den   X-ten   Versuch,   den   Fernseher   in   Gang zu   bringen,   obwohl   der   nach   Aussage   der   Hotelbesitzerin   funktionieren   sollte. Auch diesmal blieb es beim Versuch.
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