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2014 Costa Rica
14. April 2014 – Ceiba Tree Lodge Heute   Morgen   weckte   uns   der   „Lärm“   der   Vögel.   Frisch   geduscht   saßen   wir, aber   auch   die   anderen   Gäste,   bereits   7:00   Uhr   am   Frühstückstisch.   Neben Obst   gab   es   hier   auch   dunkles   Brot,   Wurst   und   Käse,   dazu   Kaffee,   Saft   und Eier nach Wahl – nicht gerade typisch für Costa Rica. Gegen   9:00   Uhr   machten   wir   uns   auf   den   Weg   zu   den   Hängebrücken.   Die hatten   wir   zwar   schon   vor   zwei   Jahren   besucht,   nach   der   Wanderung   über das   Lavafeld   stand   uns   jedoch   nicht   der   Sinn.   Die   Idee   mit   den   Hängebrücken teilten   wir   mit   zahlreichen   anderen   Besuchern,   schließlich   waren   Ferien   in den   USA   und   Costa   Rica.   Auf   dem   Rundweg   standen   immer   wieder   Gruppen im   Weg   und   an   einzelnen   Brücken   bildeten   sich   lange   Warteschlangen.   Wir trugen   es   mit   Fassung,   konnten   wir   doch   bei   der   einen   oder   andern   Gruppe noch     ein     paar     Informationen     abfassen     und     Tiere     (Spinnen,     Affen, Schmetterlinge,   Taranteln)   sehen,   an   denen   wir   mit   Sicherheit   vorbeigelaufen wären. Jedenfalls waren wir froh, gegen Mittag dem Getümmel zu entrinnen. Unser   Mittagessen   wollten   wir   in   einem   Lokal   einnehmen,   dass   von   anderen Gästen    unserer    Lodge    empfohlen    wurde.    Allein    die    Hinfahrt    war    schon wieder   ein   kleines   Abendteuer   –   Schotterpiste   vom   Feinsten.   Das   Lokal   selbst bot   einen   tollen   Ausblick   auf   den   Arenalsee,   muss   aber   auch   ein   Geheimtipp unter   den   Amerikanern   und   Einheimischen   gewesen   sein,   jedenfalls   ging   es sehr    laut    zu.    Der    Preis    lag    ebenfalls    über    dem,    den    wir    aus    den    Sodas gewohnt   waren,   und   Trinkgeld   war   bereits   in   der   Rechnung   enthalten   –   also nur    bedingt    weiterzuempfehlen.    Auf    dem    Rückweg    kehrten    wir    in    der deutschen   Bäckerei   ein,   die   heute   wieder   geöffnet   hatte,   und   wollten   bei einem   Kaffee   das   Internet   nutzen.   Das   Netz   an   sich   war   aber   so   schwach, dass     gar     nichts     ging.     Also     blieben     wir     heute     von     der     Außenwelt abgeschnitten.   Im   benachbarten   Souvenirgeschäft   deckten   wir   uns   noch   mit Ansichtskarten   ein,   die   Briefmarken   jedoch   mussten   wir   in   der   Post   holen. Anschließend kehrten wir in unsere Unterkunft zurück.
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