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2010 Thailand
01.04.2010  Khao Lak / Schnorcheln bei den Surin-Inseln 5:30    Uhr    klingelt    der    Wecker    und    7:00    Uhr    brechen    wir    zu    unserem Abenteuer   auf   –   Schnorcheln   bei   den   Surin-Inseln.   Für   uns   ist   es   das   erste Mal, dass wir uns die Unterwasserwelt ansehen. Die   Surin-Inseln   liegen   95   km   in   nordnordwestlicher   Richtung   von   Khao   Lak, 15   km   vor   der   Grenze   zu   Myanmar.   Mit   dem   Speedboot   benötigen   wir   Stunde   bis   zum   ersten   Schnorcheltrip   an   der   Schildkröteninsel.   Bevor   wir ins    Wasser    gehen,    gibt    Torsten    (unser    Tourguide    vom    Khao    Lak    Land Discovery)     uns     Neulingen     ein     paar     Tipps.     Er     empfiehlt     uns,     eine Schwimmweste     zu     nehmen,     damit     wir     uns     auf     das     richtige     Atmen konzentrieren   können.   Wir   befolgen   den   Hinweis   und   stürzen   uns   in   das große    Aquarium    –    einfach    wunderschön.    Nach    40    Minuten    steigen    wir wieder   ins   Boot.   Wir   fahren   kurz   zu   einem   Dorf   der   Seezigeuner   (Moken Village),   um   dann   an   einer   weiteren   Insel,   deren   Namen   ich   vergessen   habe, zum   nächsten   Schnorchelgang   ins   Wasser   zu   steigen.   Und   da   ist   er   –   Nemo, der    Clownfisch,    in    einer    Seeanemone.    Die    Vielfalt    und    Farbenpracht    ist faszinierend. 12:00   Uhr   ankern   wir   an   einer   Insel   und   bekommen   unser   Mittagessen serviert.    Die    Crew    aus    drei    Mann,    davon    ein    Kameramann,    und    unser Tourguide, sind sehr um uns bemüht. 13:00   Uhr   setzen   wir   unsere   Fahrt   fort.   Es   wird   sehr   auf   die   Einhaltung   der Zeiten   geachtet,   zum   einen   wegen   des   täglichen   Regens,   zum   anderen   aber wegen der nachmittäglichen Ebbe. Diesmal   schnorcheln   wir   vor   der   Schwiegermutterinsel   –   wie   sie   zu   ihrem Namen    kam,    kann    Torsten    auch    nicht    erklären.    Wieder    schwimmen    die Fische um uns herum. 14:00    Uhr    ist    Aufbruch.    Wir    bekommen    noch    einmal    Obst    serviert    und natürlich   immer   Getränke.   Und   dann   bekommen   wir   noch   ein   Abenteuer, das   nicht   im   Programm   steht   –   ein   Gewitter   zieht   auf   und   mit   ihm   ein starker    Wind.    Wir    verstauen    alles,    was    nicht    nass    werden    darf.    Unser Kapitän    sieht´s    gelassen    und    hüpft    weiter    mit    Vollgas    über    die    Wellen. Kaum    haben    wir    die    Gewitterfront    umschifft,    fällt    ein    Motor    aus.    Es    ist jedoch   nur   der   Benzinfilter,   der   ruckzuck   gewechselt   ist.   Gegen   16:00   Uhr, also   voll   nach   Plan,   sind   wir   zurück.   Unsere   Schuhe,   die   wir   an   Land   lassen sollten, stehen schon in Reih und Glied für uns bereit. Wir   lassen   uns   am   „Tour   Office“   aussetzen   und   laufen   den   Rest   zum   Hotel. Morgen   wollen   wir   uns   noch   die   DVD   vom   heutigen   Tag   holen,   falls   unsere Bilder mit der Unterwasserkamera nichts geworden sind. Im     Bungalow     machen     wir     uns     hübsch,     um     gegen     18:30     Uhr     zum Abendessen    aufzubrechen.    Wir    gehen    wieder    ins    „Ga“.    Die    Besitzerin begrüßt    uns    überschwänglich    –    sichtlich    erfreut,    uns    wieder    zusehen. Geschafft   und   satt   kehren   wir   ins   Hotel   zurück.   Nachdem   wir   auch   noch   die Übergabe   unserer   geschneiderten   Sachen   bewältigt   hatten,   zog   es   uns   ins Bett.
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