©  k. & th. lindner 2004 - 2016
lindners-reiseberichte.de
2010 Thailand
23.03.2010  Goldenes Dreieck - Chiang Mai   06:30   Uhr   klingelt   der   Wecker.   Duschen,   frühstücken,   Sachen   packen   ….   und dann harren wir der Dinge, die da kommen sollen. 08:30   Uhr   starten   wir   Richtung   „Goldenes   Dreieck“.   Zunächst   betrachten   wir die   einstige   „Opiumhölle“   von   oben,   vom   Wat   Pradhat   Pukhao,   um   uns   den Zusammenfluss    von    Mae    Sai    und    Mekong    dann    aus    nächster    Nähe anzusehen.    In    Burma    und    Laos    blickt    man    aufs    Laster    in    Form    von Spielhöllen,   während   in   Thailand   Buddha   seine   schützende   Hand   über   die Seinen   hält.   Anschließend   besichtigen   wir   die   etwa   1.000   Jahre   alten   Ruinen von Chiang Saen. Zurück   geht   es   nach   Chiang   Rai.   Irgendwo   am   Ortsausgang   in   Richtung Chiang     Mai     machen     wir     Stopp     am     „Weißen     Tempel“.     Er     soll     der zweitschönste   Tempel   überhaupt   sein.   Der   schönste   soll   in   Buthan   stehen. Die   Anlage   selbst   ist   noch   im   Bau   begriffen.   Im   Tempel   war   der   Künstler   mit den     Wandgemälden     beschäftigt.     Nach     den     Erklärungen     von     Seksan, vorausgesetzt    wir    haben    ihn    richtig    verstanden    –    versucht    man,    mit einfachen   Bildern   den   Kindern   den   Unterschied   zwischen   gut   und   böse   zu erklären.   Spiderman   ist   gut;   Schuhe   sind   schlecht,   weil   schmutzig;   Bomben sind   schlecht.   Das   Ganze   ist   die   Idee   eines   Professors.   Wir   grübeln   noch heute über die Botschaft nach. Einige     Kilometer     weiter,     nehmen     wir     das     im     Programm     enthaltene Mittagessen      ein      –      ein      Hotel      mitten      im      Nichts.      Nach      einem Verdauungsspaziergang   durch   den   Garten   gibt   Seksan   bekannt,   dass   wir noch etwa 170 km und 3,5 h Fahrt vor uns haben. Etwa   in   der   Hälfte   der   Fahrt   machen   wir   Pause   in   „Condom   Cottage“.   Hier hatte   man   versucht,   die   Bewohner   von   der   Benutzung   von   Kondomen   zu überzeugen,   um   der   Geburtenfreudigkeit   etwas   Einhalt   zu   gebieten.   Leider hatte   man   die   Benutzung   des   Kondoms   an   einem   Daumen   demonstriert, sodass die Wirkung gleich Null war. Weiterfahrt,    die    Natur    ringsherum    wird    zum    Dschungel,    Brandrodungen gehören hier zum Tagesgeschäft. Wir   erreichen   Chiang   Mai   und   unser   Hotel   „Empress“   gegen   17:30   Uhr. Zuerst   duschen   wir   und   packen   die   Koffer   aus.   Danach   machen   wir   uns   auf den   Weg   in   die   Altstadt,   um   die   „Chillout-Bar“   zu   finden   –   eine   Empfehlung von   unseren   Ammerländer   Freunden.   Leider   blieb   die   Suche   erfolglos.   Mit knurrenden   Mägen   kehren   wir   in   das   erstbeste   Lokal   ein,   um   etwas   zu essen.   Einigermaßen   gesättigt,   aber   nicht   zufrieden,   machen   wir   uns   auf den Rückweg. Auf   dem   Nachtmarkt   erhandeln   wir   „echte“   Birkenholzschlappen   für   Kerstin für     unter     10     €.     Wir     finden     auch     noch     ein     Mitbringsel     für     unsere Libellenfreunde.   Noch   Tigerbalm   gegen   Schnupfen   und   ein   Bier   für   den guten Schlaf einkaufen, dann sind wir gegen 22:00 Uhr zurück im Hotel.
zurück                  Tag                      vor