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2009 Vietnam
14.03.2009 Nah Trang - Dalat, mit dem PKW In   der   Nacht   wachen   wir   auf,   weil   es   kräftig   regnet.   Unsere   Badesachen hingen noch auf dem Balkon, sie sind nun wieder nass. Ab   5:00   Uhr   werden   wir   in   regelmäßigen   Abständen   von   der   Marschmusik einer   benachbarten   Kaserne   beschallt,   so   dass   wir   6:30   Uhr   aufstehen.   Wir machen   uns   in   Ruhe   fertig,   gehen   frühstücken   und   9:00   Uhr   stehen   wir bereit an der Rezeption. Von   Nha   Trang   bis   Dalat   sind   es   275   km.   Auf   der   alten   Straße   braucht   man dafür    sechs    Stunden.    Über    die    neue    Straße,    die    vor    drei    Jahren    fertig gestellt   wurde,   sollen   es   nur   zwei   Stunden   sein.   Neue   Straße   war   jedoch relativ, genau wie die Zeitangabe. Bevor    wir    Nha    Trang    verlassen,    zeigt    uns    die    Reiseleiterin    noch    einen Tempel   der   Cao   Dai   [Wikipedia].   Dann   nähern   wir   uns   den   Bergen.   Obwohl anfangs   angeboten,   reagiert   man      nicht   auf   unseren   Wunsch,   Fotos   machen zu   wollen.   Damit   gibt   es   keine   Bilder   von   der   atemberaubenden   Landschaft auf   dem   Weg   nach   Dalat.   Aus   dem   Auto   zu   fotografieren   war   nicht   möglich, da   man   sich   ständig   irgendwo   festhalten   musste,   um   bei   der   kurvenreichen Strecke    und    dem    halsbrecherischen    Tempo    nicht    von    einer    Ecke    in    die andere zu fliegen. Ein Geländewagen wäre sicher besser geeignet gewesen. An    einem    Wasserfall    entschied    der    Fahrer,    dass    er    nun    doch    einmal anhalten   könnte,   um   uns   fotografieren   zu   lassen.   Da   waren   wir   aber   bereits in den Wolken, und solche Bilder hatten wir schon von Sa Pa. Kurz   nach   12:00   Uhr   erreichen   wir   unser   Hotel.   Den   Rest   des   Tages   sollten wir     allein     verbringen.     Vom     Reiseverlauf     wussten     wir,     dass     heute Abendessen   dabei   ist.   Das   hatte   man   nicht   berücksichtigt.   Die   Reiseleiterin musste    erste    einmal    telefonieren.    Letztendlich    verständigten    wir    uns darauf,   dass   wir   18:00   Uhr   abgeholt   werden.   Dann   waren   wir   allein.   Thomas war   drauf   und   dran,   ein   Taxi   zu   nehmen   und   die   Strecke   noch   einmal   zu fahren. Ich war aber von der Fahrt total geschafft. So   haben   wir   nur   die   Koffer   ausgepackt   und   uns   ins   Getümmel   gestürzt.   In einem   Café   haben   wir   uns   gestärkt.   Bananen   –   auch   wenn   sie   noch   so   gut schmecken   –   halten   nicht   lange   vor.   Um   uns   die   Zeit   zu   vertreiben,   die   wir   ja nun   reichlich   hatten,   sind   wir   eine   große   Runde   gelaufen.   Das   Hotel   schon in   Sichtweite   kauften   wir   noch   eine   Flasche   Wein   und   Pistazien   für   den Abend.   Auf   dem   Orchideenmarkt   gleich   am   Hotel   wollte   man   uns   Pflanzen verkaufen.   Der   Transport   erschien   uns   aber   zu   problematisch.   Wir   haben uns     für     Samen     entschieden     und     werden     unser     Glück     versuchen, vorausgesetzt, es ist auch Orchideensamen. Kurz    von    sechs    sind    wir    wieder    auf    der    Straße    –    wir    hatten    unsere Reiseleiterin   von   oben   gesehen.   Sie   bringt   uns   gegenüber   in   ein   Restaurant und   macht   das   Essen   für   uns   klar.   Als   Gäste   „dürfen“   wir   auf   der   zugigen Terrasse   sitzen,   sie   wartet   derweil   unten   –   komische   Angewohnheit.   Das hätten wir auch allein hinbekommen. Auf   der   Straße   ist   mittlerweile   alles   dicht,   Händler   reiht   sich   an   Händler.   Es ist    Nachtmarkt.    Wir    schlendern    noch    ein    Weilchen    darüber,    ziehen    uns dann   aber   in   unser   Hotelzimmer   zurück   und   beobachten   das   Treiben   aus der 6. Etage bei einem Glas „Dalat“. 21:00   Uhr   versuchen   wir   es   mit   Schlafen   –   über   uns   die   Karaoke-Bar,   von unten der Straßenlärm.
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