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2009 Vietnam
11.03.2009 Hue - Hoi An Rundum   ist   lauter   Verkehr   und   Baulärm.   Obwohl   es   erst   9:00   Uhr   weiter geht,   ist   an   Ausschlafen   nicht   zu   denken.   Also   gehen   wir   den   Morgen   ruhig an:   Waschen,   Koffer   packen   –   unseren   kandierten   Ingwer   müssen   wir   hier lassen,   die   Ameisen   haben   ihn   gefunden   –   Frühstücken.   Vor   der   Abfahrt schreibt    Thomas    gleich    noch    eine    Bewertung    für    „holidaycheck.de“,    um nichts zu vergessen, denn das Hotel ist mehr Schein als Sein. Heute   nimmt   es   unser   Reiseleiter   mit   der   Uhrzeit   nicht   ganz   so   genau,   er erscheint   kurz   nach   9:00   Uhr.   Dann   starten   wir   Richtung   Hoi   An   über   den Wolkenpass.   Die   Landschaft   ringsum   ist   einfach   überwältigend.   In   Lang   Co gibt   es   einen   Foto-   und   Toilettenstopp.   Am   Strand   sieht   man   kaum   Leute   für   die   Vietnamesen   sind   25°C   Lufttemperatur   zu   kalt.   Auf   1160   Meter   Höhe machen     wir     die     nächste     Pause.     Leider     wird     das     schöne     Bild     von geschäftstüchtigen   Vietnamesinnen   getrübt.   Wir   hegen   den   Verdacht,   dass unser   Reiseleiter   hier   Provision   erhält,   zumindest   muss   er   die   Getränke nicht    bezahlen.    Wir    können    erfolgreich    widerstehen,    was    uns    ein    paar unfreundliche Blicke einbringt. In   Da   Nang   besuchen   wir   zunächst   das   Cham-Museum   und   essen   Mittag: Ente mit Reis. Wir bezahlen für uns alle Vier. So   gestärkt   besuchen   wir   eine   der   zahlreichen   Steinmetzwerkstätten.   Gleich am     Anfang     kommt     der     Hinweis,     dass     man     die     Waren     auch     nach Deutschland   schickt.   Zur   Vase   aus   der   Halong-Bucht   könnten   wir   jetzt   also auch eine Marmorfigur gesellen. Wir   überlegen   kurz,   ob   wir   uns   ein   paar   Reisschalen   gönnen.   Wir   sind   aber noch    ein    Weilchen    unterwegs    und    müssen    auch    an    das    Koffergewicht denken. Anschließend   besteigen   wir   den   Thuy   Sou   –   Wasserberg   –   einen   von   fünf Marmorbergen   mit   zahlreichen   Grotten   und   Pagoden.   Die   größte   Grotte   „Huyen    Khong“    –    diente    im    Krieg    als    Lazarett.    Vollkommen    fertig    vom ständigen   treppauf   –   treppab   freuen   wir   uns   langsam   auf   ein   Hotelzimmer mit   Dusche.   Aber   denkste!   Weiter   geht   es   nach   Hoi   An   und   nun   stehen   die Sehenswürdigkeiten auf dem Programm: - Hoi An Museum - Tempel des Quan Cong - Handwerkshaus mit Vorführung traditioneller Tänze und Gesänge - Werkstatt mit Stickerei und Seidenherstellung in der Le Loi-Straße Hier   macht   es   sich   unser   Reiseleiter   einfach   –   er   übergibt   uns   einer   englisch sprechenden   Dame.   Wir   können   und   wollen   ihren   Ausführungen   nicht   so recht   folgen.   Am   Ende   steht   wieder   das   Verkaufsziel,   diesmal   Bekleidung. Thomas   lässt   sich   eine   Anzugjacke   zeigen   –   das   kaputte   Ärmelfutter   sticht sofort ins Auge. Nur raus hier. - Versammlungshalle Hoi Quan Phuoc Kien - Japanische Brücke - Phung-Hung-Haus Gleiches   Spiel   wie   in   der   Werkstatt   –   wir   werden   einer   englisch   sprechenden Führerin überlassen. Uns ist alles egal, nur kaufen wollen wir nichts. Endlich   ist   es   geschafft,   wir   dürfen   ins   Auto   steigen   und   werden   zum   Hotel gebracht.   Mittlerweile   ist   es   17:00   Uhr   durch   und   wir   sehnen   uns   nach Sauberkeit.   Zunächst   heißt   es   jedoch   noch   Koffer   schleppen,   das   Hotel   hat keinen Fahrstuhl. Da   wir   zwei   Nächte   bleiben,   wird   zunächst   Wäsche   gewaschen.   Nach   dem Duschen   wollen   wir   zurück   in   die   Altstadt   laufen.   Das   Hotel   liegt   aber   etwas außerhalb   und   so   entscheiden   wir   uns   kurzerhand   anders,   drehen   um   und nehmen das erste Lokal, an dem wir vorbei kommen. Bei    Saigon-Bier    und    Seafood    Hot    Pot    lassen    wir    es    uns    gut    gehen.    Im Umgang mit dem Hot Pot sind wir ja schon geübt. Im   Lokal   gleich   neben   dem   Hotel   trinken   wir   noch   einen   „Dalat“   und   dann fallen wir ins Bett.
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